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PV: Nicht reden, sondern einfach machen!

Von |2018-10-18T12:06:02+00:0001. Oktober 2018|Kategorien: Allgemein, Energy, Smart Cities|Schlagwörter: , , , , |0 Kommentare

So, oder zumindest so ähnlich wurde ein Verantwortlicher der Nausset Regional High School zitiert, als ich vor zwei Wochen bei der offiziellen Überreichung des VDE-Zertifikats für die dort installierte PV-Anlage dabei sein durfte. Aber lassen Sie mich von Vorne beginnen.

Cape Cod, etwa zwei Stunden außerhalb von Boston, ist eine wunderschöne, rund 1.000 Quadratkilometer große Halbinsel. Vielen Einheimischen und Touristen der Neuengland-Staaten dient sie als Naherholungs- und Urlaubsgebiet. Im Deutschen würde man sie „Kap Kabeljau“ nennen. Damit sind auch schon die beiden Hauptwirtschaftszweige der rund 200.000 Einwohner zählenden Region beschrieben: der Tourismus und die Seefischerei. Eine wichtige Voraussetzung für beide ist eine vielfältige und intakte Umwelt, die es zu erhalten gilt.

Das vermitteln die Verantwortlichen der Nausset Regional High School ihren Schülern schon seit vielen Jahren in zahlreichen Projekten und Arbeitsgemeinschaften, etwa zu  erneuerbaren Energien. Vor einigen Jahren entstand der Plan, noch einen Schritt weiter zu gehen und selbst aktiv in saubere Energie zu investieren: „Lasst uns nicht nur darüber reden, sondern es einfach machen“. Ziel war die Investition in eine Roof-Top-Installation einer PV-Anlage auf dem Dach des Schulgebäudes. Was folgte waren zahlreiche Diskussionsabende zwischen Schulvertretern, Eltern und Schulbehörde. Darin ging es darum, Zweifler vom Projekt zu überzeugen, vermeintliche Gegenargumente zu entkräften und Sicherheit zu geben.

Qualitätskriterien für PV-Projekte

Denn genau um die Sicherheit geht es bei der durch den VDE durchgeführten Prüfung und erfolgreichen Abnahme des Projekts. Für die investierende Schule war es wichtig, ein qualitativ hochwertiges Gesamtsystem auszuwählen, eine stabile und sichere Installationstechnologie einzusetzen und einen planbaren Return of Investment zu haben. Die Ingenieure der VDE Americas und VDE Renewables begleiteten und begutachteten das Projekt deshalb von der Planung bis zur Endabnahme. Wichtig waren dabei folgende Kriterien:

  • die elektrische und funktionale Sicherheit
  • die hochwertige und sichere mechanische und elektrische Installation des Systems
  • die Auswahl qualitativ hochwertiger Komponenten, die die geplante Performance garantieren.

Die dabei zugrunde gelegten Qualitäts-Parameter sind aus der nur im VDE verwendeten „Pyramid of Quality“ entnommen. Diese ermöglicht die Bewertung eines Systems unter verschiedenen Aspekten und gibt dem Investor und Betreiber so maximale Sicherheit und Performance – was am Ende ein Zertifikat des VDE-Instituts bestätigt.

Die Nausset Regional High School hat mehr getan als all diejenigen, die nur reden aber nicht handeln: Sie hat in eine nachhaltige Zukunft investiert. Die nächsten PV-Projekte und Speichersysteme in der Region sind schon in Planung. Gerne wird der VDE auch weiterhin als Qualitätsgarant dabei sein und die Region auf Ihrem Weg in eine (noch) lebenswerte(re) Zukunft begleiten.

Über

Ansgar Hinz ist seit 2016 CEO des VDE und verantwortet alle Aktivitäten der internationalen VDE Organisation. Privat entdeckt er weltweit gerne "Bilder", die zum Staunen anregen.

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