Fünf Milliarden Euro will die Bundesregierung in die „digitale Bildungsoffensive“ stecken. Mit ihr möchte sie die flächendeckende digitale Ausstattung aller Schulen erreichen. In einem Thesenpapier warnt der Technologieverband VDE: „Die derzeit bekannten Pläne zur digitalen Bildung greifen nicht nur zu kurz, sie greifen auch fehl.“ Statt die Schulen nur mit Computern auszustatten, gilt es jetzt die Stellschrauben für eine auf die Zukunft ausgerichtete Bildungspolitik zu stellen. So sollten die Lehrpläne an den Schulen im Hinblick auf die Digitalisierung grundlegend reformiert werden.

„Digitale Technologien mitsamt ihren Chancen und ihre Risiken finden sich in keinem Lehrplan. In den Schulen herrscht Orientierungslosigkeit und Handyverbot. Social Media wird als Untergang interpersonaler Kommunikation gepredigt und experimentierfreudige Lehrkräfte werden teils scharf kritisiert“, bemängelt der VDE. Die Digitalisierung hat das Bildungssystem überholt. Denn die flächendeckende Verbreitung digitaler Geräte unter den Schülerinnen und Schülern ist längst Realität. Nun ist die Bildungspolitik am Zug. Daher fordert der VDE fordert die Einführung des Schulfachs „Digitalisierung“. Die Jugendlichen müssen in Zeiten des digitalen Wandels kompetent geschult und unterstützt werden – gerade im Hinblick auf Datenschutz und Fake-News.

Mehr dazu erfahren Sie in unserer aktuellen Pressemitteilung und in unseren Thesenpapieren zum Thema Digitalisierung.